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Roto-Gruppe erwartet 2023 leichtes Wachstum beim Netto-Umsatz

 

18. Internationaler Roto Fachpressetag.

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Roto Frank Holding

Graz / Leinfelden – „Die drei Divisionen der Roto-Gruppe haben das Geschäftsjahr 2023 genutzt, um durch strategische Akquisitionen, Produktentwicklungen und den Ausbau von Serviceangeboten ihre Attraktivität weiter zu steigern.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Eckhard Keill, Alleinvorstand der Roto Frank Holding AG, den 18. Internationalen Roto Fachpressetag in Graz. Entsprechend zufrieden sei er mit der guten Performance der Divisionen in einem erneut herausfordernden Marktumfeld. Das erzielte Wachstum beim Gruppen-Nettoumsatz von rund 2 % zu Ende September sei angesichts der schwierigen Lage der Bauwirtschaft in Europa und China als durchweg erfreulich zu bezeichnen. Enttäuschend agierten dagegen politische Gremien in einigen für Roto wichtigen Märkten: „Statt Branchen wie der unseren Rückenwind zu geben, produzieren die EU und die deutsche Bundesregierung sogar Gegenwind.“

 

Sanierung ausgebremst

Die bereits vorhersehbaren Einbußen bei der Nachfrage nach Bauelementen durch einen rückläufigen Neubau konnten viele Kunden der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (FTT) und der Roto Frank Dachsystem-Technologie GmbH (DST) im laufenden Jahr erwartungsgemäß durch ein gesteigertes Engagement in der Gebäudesanierung erfolgreich kompensieren, so der Holding-Vorstand. Auch die Roto Frank Professional Service GmbH (RPS) habe ihr enormes Wachstum in diesem Jahr zu einem beachtlichen Teil dem kritischen Blick auf ältere Fenster zu verdanken. Allerdings hätte die Begeisterung für den Fenstertausch in Bestandsgebäuden nach seiner Einschätzung noch deutlich stärker ausfallen können, wenn die Politik nicht in dem für Roto wichtigen deutschen Markt einen Rückgang der Sanierungsquote „zur Unzeit“ verursacht hätte.

 

„Ich neige dazu, von einem Boykott vieler deutscher Hausbesitzer zu sprechen. Einem Boykott angesichts chaotischer Diskussionen um sinnvolle ebenso wie um falsche Förderprogramme“, so die pointierte Kritik von Dr. Keill. Zu kritisieren sei aber auch die schleppende Arbeit des EU-Parlaments an der Gebäuderichtlinie. Immer noch sei unklar, wie die Sanierung von Bestandsgebäuden in Europa schlussendlich gesteuert und forciert werden soll. Im Prinzip sanierungswillige EU-Bürger würden sich deshalb fragen, ob es nicht das Beste ist, noch ein oder zwei Jahre abzuwarten bis klar ist, was sein muss und was sein darf.

 

Zuverlässigkeit entscheidend

Jetzt erfolgreich „die Bremse zu lösen“ sei aber für den Erhalt der Kapazitäten in der Bauzulieferindustrie und in den Baugewerken entscheidend, so die Einschätzung des Roto-Vorstands. „Wir brauchen eine Mobilisierung des privaten Kapitals in Europa. Die Politik sollte dringend ihren Beitrag zu dieser Mobilisierung leisten, indem sie Zuverlässigkeit in Fragen der Energie- und Förderpolitik herstellt“, betonte er. Notfalls könne sich die Politik ja am Verhalten von Unternehmen wie denen der Roto-Gruppe orientieren: Die drei Divisionen der Gruppe seien auch in schwierigen Zeiten besonders zuverlässige Partner ihrer Kunden. Dafür seien sie 2023 mit neuen Geschäftsbeziehungen und durch den Ausbau bestehender Partnerschaften belohnt worden. „Zuverlässigkeit wird in den Wirren dieser Zeit ganz offenkundig besonders geschätzt.“

 

Zukunftsängste schwächen Ausgabebereitschaft

Es müsse der Politik klar sein, dass sie der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Konsumenten mit klaren Entscheidungen und klugen Anreizen aktiv begegnen muss. Andernfalls drohen zukunftswichtige Branchen und Unternehmen Schaden zu nehmen. „Ohne gesunde Unternehmen in der gesamten Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft sind Probleme wie fehlender Wohnraum und zu hohe Emissionen nicht zu lösen. Die Bauelementebranche und Unternehmen wie Roto sind als Teil der Lösung drängender Probleme zukunftswichtig.“ Würde die Gebäudesanierung in Europa endlich Fahrt aufnehmen, so sei die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen gesichert.

 

Lust machen auf Sanierung

Aber nicht nur die Politik, auch die Unternehmen in der Wertschöpfungskette seien nun gefragt. Diejenigen, die Kontakt zu Konsumenten und Investoren haben, müssten mithelfen, die Sanierung aus der „Ecke“ herausholen, in die sie dank der Politik geraten sei. Die Rede sei stets von den Belastungen, die eine Sanierung mit sich bringe. Kaum noch spreche man dagegen von dem Mehrwert, der zu erzielen sei. „Wir brauchen eine neue Lust auf Sanierung, Lust auf Klimaschutz! Deshalb sollte sich gerade unsere Branche jetzt als zuverlässiger Partner derjenigen empfehlen, die Klimaschutz ernst nehmen und handeln wollen.“

 

Eigentümerwechsel als Momentum nutzen

Die im EU-Parlament diskutierten Mindeststandards für Gebäude müssten, dafür sprach sich der Holding-Vorstand deutlich aus, mittelfristig für alle Wohnimmobilien gelten. Dies sei keineswegs „sozial unverträglich“, sondern im Gegenteil die Voraussetzung dafür, dass das Wohnen in beheizten Räumen bezahlbar bleibt. Denkbar sei nach Einschätzung von Dr. Keill z. B., dass das Momentum eines Hausverkaufs oder eines Erbfalls genutzt wird, um Gebäude in Richtung der Mindeststandards oder darüber hinaus zu entwickeln. Die im deutschen Gebäudeenergiegesetz verankerte Beratungspflicht von Immobilienkäufern greife hier deutlich zu kurz.

 

„Wer sich ein älteres Haus oder eine Wohnung im Bestand kauft, der will ja einen Raum schaffen, in dem sie und er sich wohl fühlt. Oder man möchte Geld so anlegen, dass dauerhaft Rendite durch Vermietung zu erzielen ist. Entsprechend dürfte niemand leichter als die Erwerber zu motivieren sein, in die Zukunftsfähigkeit von Immobilien zu investieren.“ Die Politik sei hier eindeutig in der Bringschuld.

 

Fenstertausch besonders beliebt

Früher als andere Industrien würden vermutlich die Hersteller von Fenstern und Türen von einer so gestärkten Motivation zur Sanierung profitieren. Energieberater wüssten zu berichten, dass der Austausch älterer gegen neue Bauelemente bei selbstnutzenden Hausbesitzern eine besonders beliebte Maßnahme sei. „Ich verstehe das gut, denn unsere Branche hilft nicht nur beim Energiesparen, sondern sorgt auch für eine ästhetische Aufwertung von Räumen und für mehr Wohnkomfort – ein echter Trumpf.“ Jetzt die Attraktivität neuer Fenster und Türen in den Vordergrund zu stellen, sei klug und lohnend. So könne der Wettbewerbsvorteil der Branche gegenüber z. B. der Dämmstoffindustrie gehalten oder sogar ausgebaut werden.

 

 

Absage an „Schwerpunktförderungen“

Warnend äußerte sich Dr. Keill noch einmal in Richtung des Gesetzgebers: Förderprogramme mit einer „geringen Haltbarkeit“ von ein oder zwei Jahren und Schwerpunktförderungen für bestimmte Produkte wie aktuell die Wärmepumpe in Deutschland seien am Schluss kontraproduktiv. Der Blick auf die Vorgehensweise verschiedener europäischer Regierungen zeige deutlich, dass es immer dann „vorangeht“, wenn diese den Hausbesitzern und Investoren relativ freie Hand bei der Umsetzung eines vom Fachmann erstellten Sanierungsfahrplans lassen. „Selbst Laien wissen inzwischen, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, für ein ungedämmtes Haus mit alten Fenstern zuerst eine Wärmepumpe anzuschaffen“, ist der Holding-Vorstand überzeugt. Manche Hausbesitzer täten es dennoch, wenn sie schlecht beraten werden und sich rein von den hohen Zuschüssen des Staates lenken ließen. Ein ausgebildeter Energieberater würde stets zuerst die Umsetzung der effektivsten Maßnahme empfehlen und auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten seines Kunden angemessen berücksichtigen. Politiker seien für eine solche Beratung weder ausgebildet noch zuständig.

 

„Arbeitsteilung“ überdenken

Dr. Keill wünschte sich deshalb für die nächsten Jahre vor allem eine neue Arbeitsteilung: „Wenn die Politik sich darauf konzentriert klarzumachen, was das ökologische Ziel ist und wie sie soziale Härten vermeiden will, hat sie ihren Teil der Arbeit getan. Für alles andere gibt es Fachleute, die verantwortungsbewusst neue Wohnungen schaffen oder den Gebäudebestand fit machen für die Zukunft.“ Bei Roto jedenfalls gäbe es viele gut ausgebildete Spezialisten, die zuverlässig an der Seite derjenigen stünden, die die Zukunft bauen und nicht nur planen wollen. „Wir sind besser denn je für die kommenden Jahre aufgestellt, in denen die Gebäudesanierung enorm Fahrt aufnehmen muss und die Bauelementebranche ihre Rolle als Teil der Lösung ökologischer Probleme wahrnehmen wird.“ Die jüngsten Investitionen in Produktportfolio, Serviceleistungen, internationale Präsenz und Nachhaltigkeit hätten die weiteren Erfolgsaussichten der drei Divisionen noch einmal verbessert.

 

Für das Geschäftsjahr 2024 rechne er deshalb erneut mit einem einstelligen Wachstum beim Nettoumsatz der Roto-Gruppe. „Unter der Voraussetzung, dass sich die internationale Politik darauf beschränkt, den Rahmen für eine klimagerechte Entwicklung von Gebäuden zu setzen. Ideologisch motivierte Versuche, die Nachfrage über Förderprogramme auf bestimmte Produkte oder Maßnahmen der Sanierung zu lenken, erschaffen Bürokratiemonster und wirken mittelfristig kontraproduktiv.“

 

In Graz, nur wenige Kilometer entfernt vom Roto-Werk in Kalsdorf, trafen sich am 13. und 14. November Vertreter der Roto-Gruppe mit Journalisten zum 18. Internationalen Roto-Fachpressetag. Im Bild die Grazer Murinsel, ein schwim­mendes Gebäude, das 2003 eröffnet wurde und sich in den 20 Jahren seither zu einem Wahrzeichen der Stadt Graz entwickelte. Hier trafen sich die Teilnehmer nach der Werksbesichtigung zum informellen Austausch.

 

Bild: Murinsel.jpg
Quelle: Harry Schiffer / www.photodesign.at
   

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Das Geschäftsjahr 2023 wird die Roto-Gruppe voraussichtlich mit einem niedrig einstelligen Umsatzwachstum abschließen. Dr. Eckhard Keill, Alleinvorstand der Roto Frank Holding AG, zeigte sich zufrieden mit der Performance der drei Divisionen. Sie hätten durch strategische Akquisitionen, vielver­sprechende Produktentwicklungen und neue Service­leistungen ihre Attraktivität weiter erhöht. „Wir sind besser denn je für die kommenden Jahre aufgestellt, in denen die Gebäudesanierung enorm Fahrt aufnehmen muss und die Bauelementebranche ihre Rolle als Teil der Lösung drängender Probleme wahrnehmen wird.“

 

Bild: Roto_Dr_Eckhard_Keill.jpg
Quelle:
Roto Frank Holding AG 

 

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Beliebter als andere Maßnahmen der Gebäudesanierung sei laut vieler Energieberater die Anschaffung neuer Fenster, berichtete Dr. Keill. „Ich verstehe das gut, denn unsere Branche hilft nicht nur beim Energiesparen, sondern sorgt auch für eine ästhetische Aufwertung von Räumen und für mehr Wohnkomfort – ein echter Trumpf.“ Jetzt die Attrakti­vität neuer Fenster und Türen in den Vordergrund zu stellen, sei klug und lohnend.

 

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Quelle: Foto Frank Fenster- und Türtechnologie

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Die im EU-Parlament diskutierten Mindeststandards für Gebäude müssten, dafür sprach sich der Holding-Vorstand deutlich aus, mittelfristig für alle Wohnimmobilien gelten. Dies sei keineswegs „sozial unverträglich“, sondern im Gegenteil die Voraussetzung dafür, dass das Wohnen in beheizten Räumen bezahlbar bleibt.

 

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Quelle: JARAMA iStock-1324488203    

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Roto Frank Dachsystem-Technologie

Roto Frank Dachsystem-Technologie investiert in zukunftsfähige Lösungen / Krisenfest und verlässlich durch effiziente Prozesse, hohe Produktverfügbarkeit und Ausbau digitaler Services / Ausrichtung des Sortiments an Nachhaltigkeitsaspekten / Neuer Eindeckrahmen für optimale Kombination von Roto Dachfenstern mit Indach-Photovoltaikanlagen / Kurz vor der Einführung: das neue Dachfenster „Roto Designo Heat“

Gewohnt verlässlicher Partner

Graz / Bad Mergentheim – Innerhalb eines Monats habe sich die Situation von „hervorragend“ zu „herausfordernd“ gewandelt, berichtete Christoph Hugenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Roto Frank Dachsystem-Technologie (DST), auf dem Roto Fachpressetag 2023 im österreichischen Graz. Die Division sei wie der Rest der Unternehmensgruppe zukunftssicher aufgestellt und bliebe für seine Kunden aus Fachhandel und Handwerk auch weiterhin verlässlicher Partner. Dafür investiere man in neue, nachhaltige Lösungen und optimiere Prozesse im Sinne der Kunden aus Fachhandel und Handwerk.

Krisenfest und verlässlich
Christoph Hugenberg erinnerte sich zurück an die Zeit bis Juli 2022. Während die Nachfrage nach den montagefreundlichen Dachfenster-Lösungen des Premiumherstellers bis zu diesem Zeitpunkt noch boomte, war damit im August 2022 schlagartig Schluss, von einem Moment auf den nächsten sei die Nachfrage eingebrochen. „Wir hatten jetzt also mit dem Pipeline-Effekt zu tun, der sich schon im vergangenen Jahr abgezeichnet hatte“, so Christoph Hugenberg. Während der Hochphase der Pandemie hätten Fachhandel und Handwerk die Lagerbestände aus Sorge vor Lieferengpässen maximal aufgestockt. Parallel dazu sei die Baukonjunktur dramatisch zurückgegangen – die Finanzierung sei für Bauherren nicht mehr zu stemmen, die Baupreise seien explodiert und politische Entscheidungen hätten zu weiteren Unsicherheiten geführt. So seien die Baugenehmigungen um rund 30 Prozent, die Auftragslage bei Fertighausherstellern teils um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Handel und Handwerk hätten daher noch immer deutlich zu viel Material für die heutige geringe Nachfragesituation auf Lager, das Abschmelzen der Bestände dauere teilweise noch immer an.

Aufgrund der damals sehr guten Zahlen sei die heutige Situation für Roto zwar unbefriedigend, aber nicht dramatisch. „Wir stehen auf sicheren Beinen und sind für unsere Kunden während und nach der Krise weiterhin der gewohnt verlässliche Partner.“

Zukunftsfähige Prozesse, schnelle Produktverfügbarkeit und digitale Services
So habe das Unternehmen weiter in zukunftsfähige und schnelle Prozesse investiert, um eine schnelle Produktverfügbarkeit und sichere Lieferfähigkeit gewährleisten zu können – natürlich in bewährter Premiumqualität. Neben der konsequenten Erweiterung des Sortiments um die „Roto OnTop“ Flachdachfenster seien für Mitglieder der „ProfiLiga“, dem Roto Partnerprogramm für Verarbeiter, weitere digitale Services geschaffen worden, die ihnen die Arbeit erleichterten und die Grundlage für weiteres Wachstum schufen. Besonders beliebt sei weiterhin der „Roto Förderservice“ für die vollständige Abwicklung von Fördergeld-Anträgen, aber auch die Weitervermittlung vorqualifizierter Kundenkontakte mit konkretem Kaufinteresse sei stark nachgefragt.

Nachhaltigkeit wird fester Bestandteil des Roto Angebots
„Außerdem richten wir unser Sortiment künftig noch stärker an Nachhaltigkeitsaspekten aus“, gab Christoph Hugenberg einen Ausblick. Selbst, wenn die Kunden es aktuell noch nicht nachfragen würden, sei die Gesetzeslage doch deutlich und daher absehbar, dass Bauprodukte künftig ihre Umweltverträglichkeit nachweisen und Fachhandel und Handwerk reagieren müssten. Roto wolle als ökologischer Vorreiter vorangehen. Als erster Dachfenster-Hersteller habe der Premiumhersteller daher die QNG ready Zertifizierung des Sentinel Haus Instituts durchlaufen und den Nachweis erbracht, dass alle Roto Produkte („Designo R8 Klapp-Schwingfenster“, „Designo R6 Schwingfenster“, „RotoQ Schwingfenster“, der „Flachdachausstieg Exklusiv“, „Bodentreppe Designo“ und „OnTop Flachdachfenster“) die strengen Anforderungen des QNG-Steckbriefs 313 an schadstoffarme Bauprodukte erfüllen. Sie ließen sich damit ohne aufwändige Nachweisführung in Neubauprojekten nutzen, die das staatliche Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude (QNG) tragen. Im Rahmen der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) erhöhe sich bei der Beantragung eines KfW-Kredits mit Tilgungszuschuss die geförderte Kreditsumme außerdem auf 150.000 Euro je Wohneinheit (vgl. ohne QNG ready Zertifikat: 100.000 Euro).

Umweltverträgliches Bauen und Wohnen mit Solar
Neu und ab 2024 verfügbar sei außerdem ein spezieller und einfach montierbarer Eindeckrahmen für Dachfenster, um das Zusammenspiel mit Indach-Photovoltaikanlagen optimal gestalten zu können. Für eine Kombination von Roto Dachfenstern mit Aufdach- und Ziegel-Photovoltaikanlagen könnten Handwerker außerdem einfach den Standard-Eindeckrahmen nutzen. Jede der erwähnten Lösungen würde die volle Bedienbarkeit der Dachfenster und die volle Leistungsfähigkeit der Solaranlage gewährleisten.

„Gamechanger“ kurz vor Einführung
Ebenfalls kurz vor der Einführung sei das neue Dachfenster „Roto Designo Heat“, das laut Christoph Hugenberg dank Infrarotscheibe im Dachausbau und in der Renovierung ein echter „Gamechanger“ sein könne. Statt aufwändig Leitungen für Heizungen im Dachgeschoss verlegen und viel Geld und Wartezeit in Wärmepumpen investieren zu müssen, würde die leistungsstarke Infrarotscheibe des Dachfensters künftig die Heizfunktion übernehmen. Die Innenscheibe würde dabei per Strom auf maximal 48 °C erwärmt und 97 Prozent der Infrarotstrahlung in den Raum reflektiert. „Bauherren schlagen also mit nur einem Dachfenster drei Fliegen mit einer Klappe: Tageslicht, frische Luft, behagliche Wärme.“ Weitere positive Nebeneffekte seien neu gewonnene Stellfläche und eine klare Optik in den Wohnräumen. Besonders sinnvoll sei die Scheibe im Übrigen mit der Installation einer Photovoltaikanlage. „Die eigenerzeugte Energie kann dann in Heizstrom und die Warmwasserbereitung investiert werden.“ Damit ließe sich auf fossile Brennstoffe verzichten und das Leben unter dem Dach umweltverträglich gestalten.

Christoph Hugenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung Roto Frank Dachsystem-Technologie

 

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Quelle: Roto Frank Dachsystem-Technologie

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Roto hat als erster Dachfenster-Hersteller das QNG ready Zertifikat für schadstoffarme Bauprodukte erhalten.

 

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Quelle: Roto Frank Dachsystem-Technologie

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Roto Frank Dachsystem-Technologie ist wie der Rest der Unternehmensgruppe zukunftssicher aufgestellt.

 

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Quelle: Roto Frank Dachsystem-Technologie

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Ab 2024 bietet Roto einen speziellen Eindeckrahmen für das optimale Zusammenspiel aus Dachfenstern mit Indach-Photovoltaikanlagen.

 

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Quelle: Roto Frank Dachsystem-Technologie

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Roto Frank Fenster- und Türtechnologie

Roto Frank Fenster- und Türtechnologie: Erfolg als zuverlässig bester Partner / Erneut Marktanteile hinzugewonnen / Leistung mit Mehrwert: Beschläge, Dichtungen und Prüfungen für Fenster und Türen / Systemlösungen für alle Öffnungsarten und Rahmenmaterialien / Produktneuheiten auf der Fensterbau Frontale / Weitere Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und Energieerzeugung geplant

 

Systemkompetenz stärkt Marktposition weltweit

 

Graz / Leinfelden - „Die Zuverlässigkeit, mit der wir Partner unterstützen, hat in diesem Jahr weitere Bauelementehersteller dazu motiviert, die Zusammenarbeit mit Roto zu beginnen oder weiter auszubauen.“ Dieses Fazit zog CEO Marcus Sander für die Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (Roto FTT) auf dem 18. Internationalen Fachpressetag der Roto-Gruppe in Graz, Österreich. Dank der seit Jahren forcierten Digitalisierung und Automatisierung könne Roto mit 18 Werken, 31 Logistik-Verteilzentren und über 30 Vertriebsstandorten weltweit außergewöhnlich schnell auf sich wandelnde Bedarfe reagieren. „Wir produzieren dort, wo unsere Systeme benötigt werden und sorgen für einen gleichbleibend hohen Lieferservice über alle Produktprogramme hinweg“, erklärte Sander. Dies sei umso bemerkenswerter, als sich das Portfolio des Unternehmens deutlich erweitert habe. 2023 haben nach Einschätzung des CEO die große Zuverlässigkeit ebenso wie die Sortimentsentwicklung und außergewöhnliche Serviceleistungen die fortgesetzte Neukundengewinnung begründet.

 

Beschlag und Dichtung für alle Öffnungsarten und Rahmenmaterialien

Durch die Integration der europäischen Deventer-Gruppe und der US-amerikanischen Ultrafab Inc. stünden Kunden weltweit Dichtsysteme zur Verfügung, die optimal auf die Bewegungsgeometrie der Beschlagprogramme für alle Öffnungsarten und Rahmenmaterialien ausgelegt werden. Solcherart systembezogener Service werde laut Sander von Bauelementeherstellern geschätzt und gesucht, denn das funktionsspezifische Zusammenwirken von Beschlägen und Dichtungen beeinflusse die Performance von Fenstern und Türen direkt. „Die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden wachsen, Extremwetterereignisse nehmen zu. Hochdichte Fenster und Türen werden deshalb immer wichtiger für den Klimaschutz, die Sicherheit und den Komfort von Menschen.“ Die integrierte Beratung zu Beschlag und Dichtung nähmen deshalb immer mehr Kunden in Anspruch. Ihr Vertrauen lege die Basis für den Erfolg von Roto.

 

Baukastenstruktur im Standard

In der Produktentwicklung der Beschlagprogramme bleibe Roto dem „Baukastenprinzip“ treu, denn dessen ökonomischer Nutzen für die Kunden sei groß: Können Beschlagbauteile für die Herstellung unterschiedlicher Elemente, diverser Öffnungsarten und für alle Rahmenmaterialien genutzt werden, so steigert das die Wirtschaftlichkeit in der Bauelementefertigung. Auf der Fensterbau Frontale im März 2024 wird Roto weitere interessante Neuheiten vorstellen und demonstrieren, wie Beschlag und Dichtung gemeinsam Funktionssicherheit und Bedienkomfort optimieren. In Nürnberg begrüßt der Technologiespezialist Kunden aus aller Welt am bekannten Platz in der Halle 1.

 

 

Sonderlösungen für neue Anforderungen

Ebenso wie an der Baukastenstruktur im Standard halte man daran fest, dass Kunden im Falle besonderer Anforderungen auf ihren Partner Roto vertrauen können. Sander unterstrich: „Entweder gibt es die perfekte Lösung bereits oder wir entwickeln sie gemeinsam mit dem Kunden.“ Ein Ende der Innovationen sei nicht in Sicht, verriet er. Als Teil der Sparte Roto Aluvision trage das Beraterteam Roto Object Business kontinuierlich interessante Aufgabenstellungen von Aluminiumfensterherstellern in die Organisation. Ergänzt werden die projektspezifischen Produktentwicklungen der Roto Aluvision durch umfangreiche Serviceleistungen, mit denen das Object Business Kunden weltweit bereits seit 2014 von der ersten Produktidee bis zur Montage begleitet.

 

Geprüfte Produktqualität überzeugt

Entscheidungsrelevant für viele Neukunden war auch in diesem Jahr die geprüfte Qualität der Roto-Komponenten. Oberflächenschutz gemäß der höchsten Korrosionsschutzklasse und die geprüften Dauerlaufeigenschaften der Beschläge ebenso wie die Langlebigkeit der Dichtungen seien wichtig für die Herstellung hochwertiger Bauelemente. „Bevor unsere Produkte auf den Markt kommen, durchlaufen sie deshalb Prototypen- und Entwicklungsprüfungen sowie vielfältige Belastungstests in den modernen Roto-Prüflaboren. Unsere Kunden vertrauen diesen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und entscheiden sich wohl auch deshalb dafür, immer mehr Komponenten ausschließlich bei Roto zu kaufen.“

 

Vielfältige Prüfdienstleistungen von Roto

Weltweit können Kunden ihre Fenster- und Türsysteme in Roto-Prüflaboren auch einer Funktionsprüfung unterziehen. „Ein geschätzter Service mit anerkanntem Mehrwert“, betonte Sander. Sämtliche Prüfungen würden entsprechend den aktuellen nationalen und internationalen Normen und Richtlinien durchgeführt. Einige Prüfzentren wie beispielsweise in Leinfelden-Echterdingen und Kalsdorf sind akkreditiert. Daher können Kunden dort auch anerkannte Zertifikate erhalten, z. B. über die Eignung eines Fensters bei Anforderungen an den Einbruchschutz bis RC 4. „Roto hat mit den vielen Prüfeinrichtungen an unterschiedlichen Standorten einen einzigartigen Service etabliert, der Kunden dabei hilft, Zeit und Geld zu sparen.“ Der Vertrieb nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, denn er stimmt gemeinsam mit dem Kunden die Systemkomponenten und -prüfungen ab. „Beschlag, Dichtung und Systemprüfung – zuverlässig aus einer Hand“, dies sei das Leistungsversprechen der Roto FTT.

 

„Perfect match“ fördert Wachstum in Amerika

Die Integration der Ultrafab Inc. bezeichnete Marcus Sander auf dem Fachpressetag 2023 erneut als „perfect match“. Ultrafab ist einer der marktführenden Hersteller von Fenster- und Türdichtungen in Nordamerika. Zum Produktportfolio gehören neben hochwertigen Bürstendichtungen und extrudierten Dichtungsprofilen für Bauelemente auch einige Spezialprodukte für Anwendungen außerhalb der Baubranche. „Zwei Qualitätsführer haben zueinandergefunden – das ist förderlich für das Image beider Unternehmen“, erklärte der CEO. Weitere interessante Impulse lieferte in diesem Jahr erneut die Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern von Aluminiumfenstern in Mittel- und Südamerika. Hier sei es Roto Aluvision gelungen, vielversprechende neue Partnerschaften zu begründen, denn in diesen Ländern wachse aktuell die Nachfrage nach hochdichten Aluminiumelementen.

 

Marktwandel in Asien

Immobilienbesitzer und Immobilienwirtschaft in China seien in diesem Jahr besonders zurückhaltend, was angesichts der Insolvenz großer regionaler Bauträger nicht überrasche. Der ausbleibende Neubau konnte deshalb nur zu einem kleineren Teil durch den erstarkenden Einzelhandel aufgefangen werden. Produkte und Dienstleistungen für die Nachrüstung von Fenstern oder deren Austausch im Zuge von Gebäudesanierungen würden mittelfristig benötigt, aber aktuell aufgrund der steigenden Sparquote der Verbraucher wenig nachgefragt. Positiv für Roto wirke sich aus, dass Fenster- und Türenhersteller in Zeiten schwächerer Nachfrage verstärkt nach Produktlösungen und Partnern suchen, die die Wirtschaftlichkeit ihrer Prozesse und die Einzigartigkeit ihres Produktprogramms stärken. Beschlagbaukästen wie „Roto NX“ oder das hochdichte Schiebesystem „Roto Patio Inowa“ würden deshalb in China verstärkt angefragt.

 

Kundenbasis in Europa verbreitert

Nicht zuletzt den erfolgreichen Neuprodukten in den Segmenten Sliding und Door sei es zu verdanken, dass Roto FTT auch die Kundenbasis in Europa noch einmal verbreitern konnte. „Roto ist längst mehr als das Synonym für Drehkipp-Beschläge“, betonte Sander. Hersteller von Haus- und Nebeneingangstüren etwa schätzen Roto als Komplettanbieter für Türbänder, Verriegelungssysteme und Schwellen. Die Einzigartigkeit des Schiebesystems „Patio Inowa“ spreche große Bauunternehmen mit speziellen Anforderungen z. B. an Schiebesysteme für Hochhäuser an. Gleichzeitig setze sich in Europa die Erkenntnis durch, dass das spätere Recycling von Fenstern durch den Einsatz bestimmter Dichtungen erleichtert wird. „Es gibt also viele gute Gründe dafür, das Gespräch mit Roto zu suchen, und wir stellen sicher, dass Bauelementehersteller durch den Vertrieb und bei Bedarf durch weitere Spezialisten aus unserer Organisation hinsichtlich ihrer Anliegen optimal betreut werden.“

 

Investitionen für Klimaschutz und Zuverlässigkeit

Auch im kommenden Jahr werde Roto seine Standorte weltweit Richtung Klimaneutralität und Versorgungssicherheit weiterentwickeln, kündigte Sander an. Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien leisteten einen Beitrag zum Klimaschutz, aber auch zur Versorgungssicherheit und damit zur Zuverlässigkeit von Roto. Für den Erhalt der vollen Flexibilität würden Digitalisierung und Automatisierung weiter vorangetrieben. „Wir wissen heute nicht, welche Ereignisse 2024 die Welt- und speziell die Bauwirtschaft in den internationalen Märkten beeinflussen werden. Aber moderne Bauelemente sind wichtig für emissionsarmes Wohnen. Das ist die sichere Basis, auf der unsere Branche steht. Als geschätzter Partner vieler erfolgreicher Hersteller blicken wir optimistisch in die Zukunft. Roto investiert kontinuierlich, um die Klimabilanz unserer Branche weiter zu verbessern und der zuverlässig beste Partner zu bleiben.“

Marcus Sander, Vorsitzender der Geschäftsführung der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH, freut sich über eine 2023 erneut gewachsene Kundenbasis: „Die Zuverlässigkeit, mit der wir Partner unterstützen, hat in diesem Jahr weitere Bauelementehersteller dazu motiviert, die Zusammenarbeit mit Roto zu beginnen oder weiter auszubauen.“

 

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Quelle: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie 

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Durch die Integration der europäischen Deventer-Gruppe und der US-amerikanischen Ultrafab Inc. kann Roto FTT Kunden weltweit Dichtsysteme zur Verfügung stellen, die optimal auf die Bewegungsgeometrie von Beschlagprogrammen für alle Öffnungsarten und Rahmenmaterialien ausgelegt werden. Im Bild eine Holz-Schiebeanlage mit dem Beschlagsystem „Roto Patio Inowa“ und einer TPE-Dichtung von Deventer.

 

Bild: Roto_Patio_Inowa.jpg
Quelle: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie

Roto Patio Inowa

 

Auch in Europa konnte Roto FTT die Kundenbasis noch einmal vergrößern. Hersteller von Haus- und Nebeneingangstüren z.B. schätzen Roto als Komplettanbieter für Türbänder,  Verriegelungssysteme und Schwellen. Im Bild eine Haustür mit einer der neuen Mehrfachverriegelungen von Roto. Sowohl „Roto Safe A | Tandeo“ als auch „Roto Safe E | Eneo A“ sind RC 2- bzw. RC 3-fähig und verfügen bereits im Standard über drei Sicherheitsschließpunkte. Schon bei einer nur „zugeworfenen“ Tür gilt deshalb voller Versicherungs­schutz. 

 

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Quelle: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie    

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Kunden von Roto können ihre Fenster- und Türensysteme mit Beschlägen und Verglasungstechnik von Roto sowie mit Dichtungen von Deventer oder Ultrafab in den Prüflaboren von Roto FTT prüfen lassen. In den akkreditierten Prüfzentren können Systeme bis zur Einbruchschutzklasse RC 4 zertifiziert werden.  

 

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Quelle: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie

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Sonderlösungen für Aluminium-Fenster und -Fassaden­elemente: Das Team des Roto Object Business unterstützt Fassadenbauer, Fensterhersteller und Architekten bei der Planung und Konstruktion neuartiger Bauelemente. Kerndisziplin ist die Konstruktion und Fertigung individueller Beschlaglösungen in Zusammenarbeit mit der Roto Aluvision.

 

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Quelle: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie

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Roto investiert in Klimaschutz und Versorgungssicherheit wie hier am Werksstandort Kalsdorf: Die Roto Frank Austria GmbH betreibt drei eigene Wasserkraftwerke, eine Aufdach- und eine Freiflächenphotovoltaikanlage. Ein Biomasse­heizwerk wird zukünftig die CO2-neutrale Wärmeversorgung gewährleisten. Der Spatenstich erfolgte am 2. August 2023. 

 

Bild: Roto_Werk_Kalsdorf.jpg 
Quelle: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie

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Roto Frank Professional Service

Roto Frank Professional Service: deutlich über 50 % Umsatzwachstum zum Vorjahr / Vorrangig organisches Wachstum mit vielfältigen Services rund um Fenster und Tür /

Weitere Übernahmen erfolgreich abgeschlossen / Jetzt 33 Standorte in der DACH-Region / Kleines Invest, große Wirkung: „Fenster-Upgrade“ für ältere Fenster vom Fachmann / Geldbeutel und Klima profitieren von dichten Fenstern

 

Wachstum erneut gesteigert

 

Graz / Leinfelden-Echterdingen - „Wir dachten, wir seien bereits sehr optimistisch in das Jahr 2023 gestartet. Aber die Entwicklung der Roto Frank Professional Service erwies sich bereits in den ersten zehn Monaten als noch viel dynamischer als erwartet.“ Mit dieser knappen Zusammenfassung einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte eröffnete Geschäftsführer Dr. Christian Faden seinen Vortrag auf dem 18. Internationalen Fachpressetag der Roto Gruppe in Graz. Das enorme Umsatzwachstum zum Vorjahr von deutlich über 50 % wurde sowohl organisch als auch durch die Übernahme und Integration weiterer Unternehmen erzielt. Die Kompetenz der „Service Friends“ in Fragen der Sanierung und Nachrüstung von Fenstern, aber auch die hohe Zuverlässigkeit der Organisation begründen den seit Jahren anhaltenden Erfolg der Roto Frank Professional Service GmbH (RPS), so Dr. Fadens Einschätzung. Angesichts der politischen Maßgabe zur nachhaltigen Nutzung auch älterer Gebäude und ihrer energetischen Ertüchtigung erwartet dieser, dass es der RPS auch 2024 gelingen wird, ihre Unternehmensentwicklung erfolgreich fortzuschreiben.

 

33 Standorte in der DACH-Region

Zwei weitere Handwerksunternehmen, die sich mit Services rund um Tür und Fenster befassen, wurden in diesem Jahr übernommen und erfolgreich integriert. Insgesamt eröffnete die RPS im laufenden Jahr 13 neue Standorte. Sie verfügt damit jetzt über 33 in der DACH-Region. Neu- wie Stammkunden könnten die „Service Friends“ der RPS dank dieses schnellen Wachstums und hoch effizienter Prozesse zuverlässig zur Seite stehen, erklärte Dr. Faden. Ebenso stetig wie die Organisation wachse das Spektrum der Dienstleistungen. 2024 weiter an Bedeutung gewinnen könnte angesichts hoher Energiekosten die energetische Instandsetzung von älteren Fenstern und Türen.

 

Relevant für den Klimaschutz

Durch die aktive Ansprache von Hausbesitzern, Hausverwaltern und Unternehmen der Wohnungswirtschaft engagiere sich die RPS dafür, eine wichtige Erkenntnis zu transportieren: Die regelmäßige Überprüfung und bei Bedarf die Überarbeitung von älteren Fenstern ist relevant für die CO2-Bilanz des Gebäudesektors und sollte im Sinne der Nachhaltigkeit sowie der Funktionssicherheit selbstverständlich werden.

 

„Wir haben auf dem Fachpressetag 2022 gezeigt, wie unsere Techniker vorgehen, wenn sie ein sogenanntes ‚Fenster-Upgrade‘ durchführen“, erinnerte Dr. Faden. Als „Fenster-Upgrade“ bezeichnet die RPS die Erneuerung von Beschlag und Dichtung – eine Maßnahme, die ältere Fenster energetisch und funktional instandsetzt. „Jeder Praktiker weiß, dass ausgehärtete Fensterdichtungen und abgenutzte Beschläge die Abdichtung des Fensterfalzes nicht mehr sicherstellen können.“ Verkehrslärm dringt auch bei geschlossenem Fenster infolge mangelhafter Dichtigkeit in die Wohnung ein. Raumwärme entweicht. Es zieht unangenehm. Aber erhöhen undichte Fenster wirklich messbar den Bedarf an Heizenergie? „Das wollten wir genau wissen“, führte Dr. Faden in einen spannenden „Bericht aus der Wissenschaft“ ein.

 

Messungen beauftragt

Die RPS hatte zunächst ein Prüflabor beauftragt, vergleichende Messungen an einem 30 Jahre alten Holzfenster vor und nach einem „Fenster-Upgrade“ durchzuführen. Professor Dr.-Ing. Andreas Beck vom Institut für thermische und akustische Bauphysik an der Hochschule für Technik in Stuttgart ermittelte anhand der Messergebnisse, welchen Effekt das „Fenster-Upgrade“ auf den Energiebedarf einer Wohneinheit haben kann. Er stellte seine Berechnungen selbst auf dem Fachpressetag vor. „Ein ‚Fenster-Upgrade‘, das die verlorene Dichtigkeit der Fenster wiederherstellt, kann die Heizkosten um bis zu 15 % senken“, so seine Einschätzung. Zwar werde aus einem 30 Jahre alten Fenster kein neues, aber die Energieverschwendung im Gebäudebestand würde dennoch reduziert.

 

Wirksamkeit quantifiziert

Der erfahrene Wissenschaftler beschrieb detailliert, welchem Winddruck Fenster abhängig von ihrer Position in der Gebäudehülle ausgesetzt sind und warum bereits kleine Undichtigkeiten am Fenster den Komfort stark beeinträchtigen und Energieverluste verursachen. Nach einem „Fenster-Upgrade“ sei, so seine Berechnung, eine Ersparnis von bis zu 300 kw/h Energie für die Raumwärme möglich, das entspricht etwa 30 m3 Gas pro Jahr und Fenster. „Eine mangelhafte Dichtigkeit von Fenstern hat messbaren Einfluss auf die Energieeffizienz einer Wohneinheit – ein Sachverhalt, den man in den Blick nehmen sollte, wenn man die CO2-Bilanz des Gebäudesektors verbessern will.“

 

Durchgang minimiert

Bei dem im Labor untersuchten Fenster mit den Außenmaßen von 100 x 150 cm addierten sich die nicht mehr von einer Dichtung gefüllten Hohlräume im Fensterfalz auf eine Fläche von 5 cm2. Über diese Fläche konnte erwärmte Raumluft ungehindert entweichen. Vor dem „Upgrade“ erreichte das Holzfenster mit seinen 30 Jahre alten Originalbeschlägen und            -dichtungen nur mehr die schlechteste Dichtigkeitsklasse 1 gemäß DIN EN 12207. Durch den Einbau moderner Dichtungen und Beschläge konnten die „Service Friends“ den möglichen Durchgang für Raumluft auf nur noch 0,3 cm2 minimieren. Die Luftdurchlässigkeit sank um den Faktor 15. Das Fenster erreichte nun die Dichtigkeitsklasse 3 bei hoher bzw. die beste Klasse 4 bei normaler Windlast. Wenn der Einbau neuer Fenster aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht infrage kommt, könne ein „Upgrade“ durch Fachleute dabei helfen, den Energiebedarf einer älteren Immobilie spürbar zu senken, fasste Dr. Faden zusammen.

 

Problemlösung mit Sofort-Effekt

„Mir persönlich scheint es angesichts dieser Erkenntnis sinnvoll, in Breite eine Überprüfung älterer Fenster durch qualifizierte Fachkräfte anzubieten“, so die Einschätzung von Dr. Faden.

Regelmäßig würden schon heute Aufträge für „Fenster-Upgrades“ – meist aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen – von Immobiliengesellschaften und Eigentümergemeinschaften erteilt: „Fenster in Pfosten-Riegel-Fassaden oder in Elementfassaden mit integrierter Außenbeschattung lassen sich vor Ort ertüchtigen, wenn eine komplette Fassadensanierung nicht gewünscht, weil nicht wirtschaftlich ist.“

 

Ebenso würden Eigentümergemeinschaften, deren Rücklagen noch nicht für neue Fenster reichen, oder Vermieter mit wenigen Einheiten, die Mietkürzungen wegen baulicher Maßnahmen aus finanziellen Gründen unbedingt vermeiden müssen, die „Service Friends“ beauftragen. Das „Fenster-Upgrade“ sei für sie ein „erster Schritt mit Sofort-Effekt“, beschrieb Dr. Faden die Motivation der Auftraggeber. „Die Senkung der CO2-Emissionen bleibt ein zentrales gesellschaftliches Anliegen und die Anforderungen an Bestandsgebäude werden steigen“, erklärte er abschließend. „Wir gehen deshalb davon aus, dass die Nachfrage nach ‚Fenster-Upgrades‘ in den kommenden Jahren kontinuierlich wachsen wird, wenn auch nicht in dem Umfang wie die Nachfrage nach neuen Fenstern.“

Um deutlich über 50 % zum Vorjahr wird der Umsatz der Roto Frank Professional Service GmbH (RPS) 2023 insgesamt wachsen. Erneut sei ein umfangreiches organisches Wachstum zu verzeichnen, erklärte Geschäftsführer Dr. Christian Faden. Teil der sehr zufriedenstellenden Entwicklung sei aber auch, dass die RPS zwei weitere Unternehmen übernommen habe und die Zahl ihrer Standorte auf jetzt 33 in der DACH-Region erweitern konnte. Dr. Faden sprach auf dem 18. Internationalen Fachpressetag der Roto Gruppe Mitte November in Graz.

 

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Quelle: Roto Frank Professional Service GmbH    

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Die Roto Frank Professional Service GmbH und damit die Organisation der „Service Friends“ wächst weiter. Mit 33 Standorten in der DACH-Region ist sie für ihre Neu- und Stammkunden eine zuverlässige, überregional aktive Partnerin. 

 

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Quelle: Roto Frank Professional Service GmbH    

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Professor Dr.-Ing. Andreas Beck vom Institut für thermische und akustische Bauphysik an der Hochschule für Technik in Stuttgart berichtete auf dem 18. Internationalen Fachpressetag der Roto Gruppe über seine Berechnungen zur Auswirkung von Undichtigkeiten an älteren Fenstern auf den Heizenergiebedarf. Eine Verbrauchsdifferenz von bis zu 15 % liege zwischen Fenstern der Dichtigkeitsklasse 1 und 4 bei vergleichbarer Qualität von Glas und Rahmen. 

 

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Quelle: Roto Frank Professional Service GmbH    

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Schluss mit Zugluft und Wärmeverlusten: Durch die Erneuerung von Fensterdichtung und -beschlag können auch ältere Fenster wieder die höchste Dichtigkeitsklasse 4 erreichen.

 

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Quelle: Roto Frank Professional Service GmbH    

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14. November 2023